Ein Jahrhundert im Voraus.
Mit klaren Grenzen.
Die Daten wurden vor der Veröffentlichung erzeugt. Weltweite Ereignisdaten sind gegen die NASA-Kataloge für 2001–2100 und 2101–2200 abgeglichen: 457 Ereignisse im gesamten Zeitraum. Davon erscheint hier nur die Teilmenge, die an den ausgewählten Orten über dem Horizont liegt. Der Zeitraum bezieht sich auf das weltweite Maximum in UTC, vom 22.10.2026, 00:00 UTC, bis vor den 22.10.2126, 00:00 UTC.
Wie werden die Zeiten berechnet?
Für Sonnenfinsternisse berechnet Astronomy Engine 2.1.19 die örtlichen Kontakte, das örtliche Maximum und die Bedeckung. Für Mondfinsternisse stammen Art, Maximum und Phasendauern aus den NASA-Katalogen von Fred Espenak und Jean Meeus. Die Phasengrenzen werden näherungsweise aus den dort gerundeten Dauern symmetrisch um das Maximum abgeleitet. Astronomische Zeitangaben des Katalogs werden mit dem dort angegebenen ΔT in angenäherte Weltzeit umgerechnet.
Astronomy Engine berechnet anschließend Sonne beziehungsweise Mond für die festen Stadtkoordinaten. Das Horizontfenster enthält nur die Zeiten, in denen die Mitte des Himmelskörpers über dem geometrischen Horizont steht. Mondauf- und -untergang werden dabei berücksichtigt; die vollständige Halbschattenphase ist die äußere Zeitgrenze. Die stärkste über dem Horizont liegende Phase bestimmt die örtliche Art.
Globale Maxima stimmen im Abgleich auf höchstens 14 Sekunden mit den NASA-Katalogen überein. Das ist kein Genauigkeitsversprechen für örtliche Kontakte, Horizontzeiten oder die Zukunft. Bei einem Grenzfall am 29.09.2042 unterscheiden sich die Kernschattenmodelle in der Klassifikation; für den Mond verwenden wir durchgehend die NASA-Einstufung.
Wie genau sind Ort, Horizont und Zeitzone?
Die Stadtkoordinaten stammen aus GeoNames. Die Berechnung verwendet dort einen gedachten Standort auf Meereshöhe und einen freien, ebenen Horizont. Gelände, Gebäude, die individuelle Beobachtungshöhe und atmosphärische Lichtbrechung sind nicht enthalten. Das ist gerade im Alpenraum und bei sehr niedriger Höhe entscheidend. Der obere Rand von Sonne oder Mond kann bereits sichtbar sein, wenn die Mitte noch unter diesem Modellhorizont liegt.
Ortszeiten verwenden Europe/Berlin, Europe/Vienna oder Europe/Zurich gemäß den Zeitzonenregeln des Browsers. Sie berücksichtigen die dort hinterlegten Sommerzeitregeln. Künftige politische Änderungen, zusätzliche Schaltsekunden und die langfristig unsichere Erdrotation sind nicht vorhersagbar. Besonders für weit entfernte Termine sind Uhrzeiten und Grenzbereiche der Totalität als vorläufige Planungshilfe zu verstehen.
Welche Orte sind enthalten?
Die Auswahl umfasst 35 Stadtpunkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie ist keine flächendeckende Sichtbarkeitskarte: Ein Ereignis kann an einem anderen Ort desselben Landes anders verlaufen oder nur dort sichtbar sein. In Landesübersichten wird deshalb keine vollständige Erfassung jeder Grenzregion zugesichert.
- Deutschland: Berlin, Hamburg, Bremen, Hannover, Kiel, Schwerin, Potsdam, Magdeburg, Dresden, Erfurt, Düsseldorf, Mainz, Saarbrücken, Wiesbaden, Stuttgart, München, Köln, Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau.
- Österreich: Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, St. Pölten, Bregenz, Eisenstadt.
- Schweiz: Bern, Zürich, Basel, Genf, Lausanne, Lugano, St. Gallen.
Koordinaten und Zeitzone des gewählten Stadtpunkts stehen direkt unter den Filtern.
Filter und Ortsauswahl arbeiten ausschließlich im Browser. Alle Kalenderdaten kommen zusammen von planeten.website. Auch beim Wechsel des Ortes wird keine Abfrage an einen fremden Dienst gesendet. Der CSV-Export der Auswahl wird lokal erzeugt.