Die Druckfassung zeigt aktuelle Auswahlen als statische Momentaufnahme. Quellen und Modellgrenzen bleiben erhalten. Das Speichern als PDF erfolgt über Deinen Browser.
Raumzeit bewegt sich.
Wir messen ihre Spuren.
Laserlicht und gemeinsame Beobachtungen erschließen Ereignisse, die uns allein im sichtbaren Licht verborgen bleiben können.
Der Geschichte folgen ↓Ein neues Fenster auf kompakte Systeme.
Gravitationswellen sind sich ausbreitende Veränderungen der Raumzeitgeometrie. Beschleunigte Massenverteilungen können sie erzeugen. Besonders auffällige Signale entstehen etwa, wenn kompakte Doppelsterne immer enger umeinander kreisen und verschmelzen.
Die Welle transportiert Energie. Ihr dimensionsloser Strain beschreibt winzige relative Längenänderungen. Es handelt sich nicht um Schall, der Luft im Weltraum benötigt. Vertonungen übersetzen ein Signal in hörbare Frequenzen.
Messung und Bekanntgabe sind verschiedene Daten.
In einem Laserinterferometer wird Licht auf senkrechte Wege verteilt und wieder zusammengeführt. Änderungen der relativen optischen Wege beeinflussen das Interferenzsignal. Der reale Aufbau ist wesentlich komplexer als ein einzelner Lichtstrahl mit zwei Spiegeln.
LIGO registrierte GW150914 am 14. September 2015. Am 11. Februar 2016 wurde die Entdeckung bekanntgegeben. Die Analyse passt zu einer Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher. 2017 verband GW170817 Gravitationswellen mit Lichtbeobachtungen einer Neutronenstern-Verschmelzung.
Ein Ausschlag allein ist kein Nachweis. Forschende untersuchen Störungen, statistische Signifikanz, konsistente Signale im Detektornetz und physikalische Modelle. Entfernung, Massen und Orientierung werden mit Unsicherheiten erschlossen.
Wenn zwei Richtungen verschieden reagieren.
Eine idealisierte Plus-Polarisation streckt eine Richtung und staucht die senkrechte Richtung. Verändere die Wellenphase und vergleiche die beiden Arme eines ideal ausgerichteten Detektors.
Eine Plus-Polarisation ändert senkrechte Referenzlängen gegenläufig. Die Grafik überhöht die Bewegung enorm. Die Zahlenausgabe benutzt eine davon getrennte physikalische Amplitude.
Bei 4 km Armlänge und h = 10⁻²¹: +2 × 10⁻¹⁸ m im einen, −2 × 10⁻¹⁸ m im anderen Arm; Differenz 4 × 10⁻¹⁸ m.
Die sichtbare Verformung bleibt zur Lesbarkeit gleich groß, wenn Du nur die physikalische Amplitude änderst. Die Zahlenausgabe ändert sich entsprechend.
Ebene Welle, ideale Ausrichtung, gleiche freie Referenzarmlängen L = 4.000 m, lineare Näherung ΔLx = Lh/2 und ΔLy = −Lh/2. Die gezeigte Geometrie nutzt unabhängig davon eine extreme Überhöhung von ±20 Prozent. Reale Detektoren besitzen optische Resonatoren, Regelung, Rauschen und aufwendige Kalibration. Dieses Labor simuliert keinen vollständigen Interferometer und weist keine Welle nach.
Alles bleibt in diesem Tab. Keine Speicherung und keine Übertragung. Keine automatisch laufende Animation.
Woran Du die Geschichte prüfen kannst.
- LIGO · What Is an Interferometer?
- LIGO · GW150914
- LIGO · GW170817
- LIGO · Data Analysis Guide
- LIGO · Signale und Vertonung
Quellenstand: 25. Oktober 2026. Fachlich anhand der hier genannten Primärquellen geprüft am 25. Oktober 2026. Schematische Grafiken sind eigene Lehrillustrationen.
Statische Lesefassung von planeten.website. Interaktive Grafiken zeigen die aktuelle Auswahl, keine laufende Simulation. Vollständige Funktionen: https://planeten.website/gravitationswellen/. Autor: Mario V.W.B.R. Obst.

