Ceres
Zwischen Mars und Jupiter. Eine Welt mit Gestein, Eis und Salzablagerungen, die Dawn aus der Nähe untersuchte.
Eine vertraute Welt am Rand unserer Planetenfamilie. Und weitere Körper, die ihre eigene Geschichte mitbringen.
Vom Asteroidengürtel bis weit über Neptun hinaus: Entdecke, wie diese Welten entstanden sind und wie wir sie kennenlernen.
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Pluto entstand früh in der Geschichte unseres Sonnensystems, vor etwa 4,5 Milliarden Jahren. Er gehört zu den eisigen und felsigen Körpern jenseits Neptuns. Auch die anderen Zwergplaneten bewahren Material aus der Zeit, in der die Planeten wuchsen.
Ceres liegt heute im Asteroidengürtel. Die Bedingungen dort, auch der Einfluss Jupiters, erschwerten das Wachstum zu einem großen Planeten. Weiter draußen konnten Eis und Gestein andere Mischungen bilden. Zusammenstöße und Veränderungen der Bahnen prägten die Entwicklung mit. Die heutige Bahn allein verrät deshalb keinen eindeutigen Geburtsort.
Aus kleinen Bausteinen werden größere Körper. Manche erreichen genug Masse, um ihre Form durch die eigene Schwerkraft zu verändern.
Plutos Berge aus Wassereis und Ebenen mit Stickstoffeis zeigen, wie vielfältig selbst eine kalte Welt sein kann.
Krater, Gestein, Eis und innere Schichten helfen, unterschiedliche Entwicklungswege zu rekonstruieren.
Die Internationale Astronomische Union, kurz IAU, legte 2006 Kategorien für Körper in unserem Sonnensystem fest. Ein Zwergplanet umkreist die Sonne, hat durch seine eigene Schwerkraft eine annähernd runde Gleichgewichtsform erreicht, hat die Umgebung seiner Bahn nicht freigeräumt und ist kein Mond.
„Freigeräumt“ beschreibt die dynamische Vorherrschaft in der Bahnumgebung. Es verlangt keine vollkommen leere Umlaufbahn. Pluto gehört zu einer größeren Population transneptunischer Körper und erfüllt dieses Kriterium für die Planetenkategorie nicht. Unter der IAU-Definition sind Planeten und Zwergplaneten getrennte Kategorien.
Die IAU führt bislang fünf anerkannte Zwergplaneten. Weitere Körper gelten als Kandidaten. Die Einordnung beschreibt gemeinsame Eigenschaften; sie nimmt keiner dieser Welten ihre geologische Vielfalt.
Zwischen Mars und Jupiter. Eine Welt mit Gestein, Eis und Salzablagerungen, die Dawn aus der Nähe untersuchte.
Berge, Ebenen, Gletscher und eine dünne Atmosphäre. Der Vorbeiflug von New Horizons zeigte eine komplexe Welt.
Eine ungewöhnlich langgestreckte Form und schnelle Rotation. Ein Umlauf um die eigene Achse dauert nur ungefähr vier Stunden.
2005 entdeckt. Ein heller ferner Körper, bei dem Hubble 2016 einen kleinen dunklen Mond nachwies.
Fast so groß wie Pluto, aber massereicher. Die Entdeckung machte die Frage nach der Planetendefinition besonders drängend.
Vergleiche drei Zwergplaneten mit unserem Mond.
Wie groß wären sie in deinem Modell?
Die Durchmesser der beiden Scheiben verwenden denselben Maßstab. Ihre Platzierung zeigt keinen tatsächlichen Abstand. Farben sind schematisch; Dichte und Masse werden nicht verglichen.
Eine Eis- und Gesteinswelt mit Bergen und weiten Stickstoffeis-Ebenen. New Horizons flog 2015 an ihr vorbei.
Separate lineare Skala der Bahngrößen. 1 AE entspricht etwa 150 Millionen km. Die Markierungen zeigen große Halbachsen, keine heutigen Entfernungen oder aktuellen Positionen. Die tatsächlichen Abstände zur Sonne ändern sich auf den elliptischen Bahnen.
Gerundete Ausgangswerte: Mond 3.475 km, Pluto 2.377 km, Ceres etwa 950 km, Eris 2.326 km. Haumeas langgestreckte Form und die unsicherere Größenbestimmung ferner Körper werden hier nicht durch vermeintlich exakte Kugeln ersetzt.
Giuseppe Piazzi entdeckt Ceres. Ihre Einordnung wandelt sich später mit dem Wissen über den Asteroidengürtel.
Clyde Tombaugh entdeckt Pluto. Jahrzehntelang wird er als neunter Planet geführt.
Die Bekanntgabe von Eris und weitere Funde stoßen eine Debatte an. 2006 definiert die IAU die neue Kategorie.
Dawn erreicht Ceres und untersucht Oberfläche und Aufbau. Die hellen Salzablagerungen sind Hinweise auf eine Entwicklung, an der auch Wasser beteiligt war.
Ceres bei NASA ↗Der Vorbeiflug liefert Nahaufnahmen von Pluto und seinen Monden. Eisberge und strukturierte Ebenen verändern unser Bild dieser fernen Welt.
Pluto bei NASA ↗Auch ohne Vorbeiflug lässt sich viel herausfinden. Zieht etwa Eris vor einem fernen Stern vorbei, verrät das kurz unterbrochene Sternlicht etwas über ihre Größe. Solche Sternbedeckungen ergänzen Bilder und Spektren von Teleskopen. Eine gezeichnete Kugel im Lernmodell ist deshalb kein Foto dieser Welt.
Quellenstand: 22. Oktober 2026. Werte sind gerundet; Größenmessungen und Klassifikationen können durch neue Erkenntnisse präzisiert werden. Das Labor vergleicht Durchmesser und ungefähre große Halbachsen, berechnet aber keine Umlaufbahnen oder Termine. Alle Eingaben bleiben im aktuellen Tab.
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